
Die Gemeinde Haßleben hat mit Stand 31.12.2011 996 Einwohner mit Hauptwohnsitz (1003 inkl. Nebenwohnsitz) und eine Fläche von 1434 ha.
Kurios mutet es heutzutage schon an, wenn man bedenkt, dass die Gemeinde im Hochmittelalter
eine Enklave der Grafschaft Schwarzburg-Sondershausen, d.h., von allen Seiten von fremden Gebieten umgeben war. Aber bereits zu viel früheren Zeiten war Haßleben besiedelt, wovon der in den 20er Jahren dieses Jahrhunderts gefundene Goldschatz aus dem Grab der "Fürstin von Haßleben" zeugt. Erstaunlich war auch, wie relativ schnell sich die Gemeinde von den Leiden des 30jährigen Krieges erholen konnte, als ganze 47 Einwohner übrig blieben.
Etwas über 150 Jahre später gehörte Haßleben dann per Edikt von Napoleon I. zum Herzogtum Sachsen-Weimar und zählte damals schon 1150 Einwohner. Der im Jahre 1822 ausgebrochene Großbrand vernichtete einen Großteil des Dorfes. Diesem tragischen Ereignis ist es auch zu zu schreiben, dass beim Wiederaufbau die typischen breiten Straßen der "Neuen Anlage" oder der "Neustadt" entstanden.
Der weitere Ausbau der Straßen steht heute im Mittelpunkt der Bestrebungen der Gemeinde, um die Gemeinde attraktiver zu gestalten.
Große Verdienste erwarb sich in jüngster Zeit der rührige Kirchbauverein beim Wiederaufbau des historischen Kirchturmes.

